Arbeitsgruppe 1 WIR ALLE SIND KIRCHE

Eine Steuerungsgruppe soll, mit dem Ziel die Haupt- und Ehrenamtlichen in der Umsetzung ihrer zum Teil vielfältigen und komplexen Aufgaben zu unterstützen, gegründet werden.  Aufgabe der Steuerungsgruppe selbst ist es Mitarbeiter aus der Pfarrgemeinde zu finden, die bereit sind ihr Know-how und ihre Talente zur Unterstützung der Haupt- und Ehrenamtlichen einzusetzen. Bestehende Haupt- und Ehrenamtliche sollen weiterhin motiviert, aber auch neue Mitarbeiter angesprochen, gewonnen und eingebunden werden.

 

Arbeitsgruppe 2  CHRISTLICHE GEMEINDE VOR ORT - HIER IST JEDE/JEDER WILLKOMMEN

Wir wollen uns in Zukunft noch mehr bemühen, mit einem "Adlerblick", die, die fehlen, wieder einzuladen und die "Neuen" bewusst wahrnehmen und ihnen HEIMAT geben!   OSTARIER, die beim Eingang begrüßen. ADLER als neue Funktion, die durch den "Adlerblick" erkennen, wer neu ist und Ansprache braucht (z.B.: im Pfarrkaffee).

HEIMAT FINDEN - Blick nach innen

 

Arbeitsgruppe 3 JUGENDWERKSTATT WIR BAUEN GEMEINSAM AN DER ZUKUNFT UNSERER PFARRE

Es war interessant festzustellen, dass allen Jugendlichen auffiel, dass die unterschiedlichen Gruppen untereinander zu wenig vernetzt sind und dass hier mehrere Kooperationen wünschenswert wären. Es war den Jugendlichen  gleichermaßen wichtig, dass auch der je persönliche Einsatz gefordert und gefördert wird, dass also nicht nur die Pfarre etwas für die Jugend macht, sondern, dass die Jugend selbst als (lebendiger Teil der) Pfarre initiativ wird.

Erste Früchte gibt es bereits. Das Zusammentreffen des Jugendkomitees, das Konzert von Daria & Co und die Party im Jugendkeller und die Jugendmesse vom 6.11.2011.

 

Arbeitsgruppe 4 SPIRITUALITÄT UND GEBET - WIE FINDE ICH KRAFT IN CHRISTUS?

Wunsch nach einer Gebetsschule: Wir wollen anderen vermitteln wie groß und unterschiedlich christliches Glaubensleben sein kann. In Form von regelmäßigen Veranstaltungen der Gemeinde  Interessierten das große Spektrum verschiedener Gebetsformen von unterschiedlichen Vortragenden darbringen.

 

Wunsch nach religiösen  Austauschgruppen: Persönlicher Glauben ist etwas sehr intimes, doch dessen Wachstum wird vor allem auch durch Gedankenaustausch und Gespräche mit Gott, aber auch mit Mitmenschen gefördert. Ein großes Anliegen ist uns, dass diese Gruppen sich nicht schließen sondern offen und auch einladend für andere sind!

Weitere Wünsche/Ergebnisse waren:


Arbeitsgruppe 5 GLAUBEN LERNEN

Wir wollen  eine noch gezieltere Vertiefung des Glaubens- und Bibelwissens. Eine fundierte Bibelunterweisung, im Unterschied zu einer Bibelrunde.

Bei Jesus in die Schule gehen:  Vertiefung des Wissens über Bibel und Glauben. Eine Art Katechese, wobei das katechetische bzw. glaubensvermittelnde Element (Vertiefung des Wissens um den Glauben) ganz eng mit Gebet, Bibel, Gesang, Austausch, und Gemeinschaft verbunden, und auf Mission und Sendung ausgerichtet sein sollte. Eine Arbeitsgruppe wird sich damit auseinandersetzen, wie diese Vorschläge konkret zu verwirklichen sind.

 

Arbeitsgruppe 6 LITURGIE - GESTALTEN UND NEUE WEGE GEHEN

Die Träger liturgischer Dienste sollen durch Aus- und Weiterbildung gefördert werden:

Liturgischer Grundkurs: Supervision, Erlernung der Verwendung einer verständlichen Sprache und verständlicher Symbole auch für Kinder.

Neue Mitarbeiter sollen aktiv eingeladen werden, indem der Bedarf für konkrete Arbeiten in der Messe an alle oder in Einzelgesprächen (z.B.: Pfarrcafe) bekanntgegeben wird. Gemeinsames Treffen aller Lektoren, Kommunionsspender, Musiker, Mesner, Diakone, Priester für Weiterbildung, Austausch, Vertiefung, Freundschaft, Vertrauen gemeinsam unterwegs im Weinberg Gottes

 

Arbeitsgruppe 7 CARITAS - JESUS HAT KEINE HÄNDE, NUR UNSERE

SICHTBAR MACHEN

 

Arbeitsgruppe 8 DAS EVANGELIUM VERKÜNDEN - MISSION

Glaubenskurs/ theologische Schulung für Mitarbeiter

Gemeinsam den Glauben hinterfragen / Auskunft geben können und Fragen formulieren können

Welche ausgearbeiteten Kurse haben sich bewährt - welche sind für uns am geeignet?

 

Es wurden auch Anliegen genannt, die die Schwerpunkte anderer Arbeitsgruppen berühren, z.B. Neue in unserer Gemeinde aufnehmen: Neue bekommen einen "Schutzengel"

 

Direkt zur Thematik "Mission"  gab es noch diese Ideen:

 

Arbeitsgruppe 9: NACHHALTIGKEIT

Förderung von Beziehungen und Gemeinschaft

Pfarrkaffee als Angelpunkt und Begegnungsraum

Persönliche Einladung und Offenheit

Die persönliche Einladung ist oft entscheidend, die Anknüpfung von Familien erfolgt häufig über die Kinder (Zwergentreff), Kinder und Jugendarbeit mehr vernetzen (Übergang vom Kind zum Jugendlichen ist ein wichtiger Schritt).

Jugend: behutsam herausfordern! Angebote gemeinsam mit Jugendlichen überlegen!

Erstkommunion: Elternabend: Eltern der Kinder aus der Vorjahres-EK geben Zeugnis über die Vorbereitung ab (Sigrid Piringer würde sich anbieten)

 

Arbeitsgruppe 10 CHRISTLICHE VERANTWORTUNG IN ALLEN LEBENSBEREICHEN

Ausgangspunkt für das Wirksamwerden unseres Glaubens und für unser Hineinwirken in die Gesellschaft ist, wie wir miteinander umgehen, wie wir leben. Wenn wir leben, wie es über die Gemeinschaft der Urkirche berichtet wird (vgl. z.B. Apg 2, 43ff), werden andere erkennen und über uns sagen: Seht, wie sie einander lieben

Lebens- und Glaubensschule: Begegnungsräume bewusst so gestalten, dass wir miteinander ins Gespräch kommen: das Pfarrcafe, spirituelle Angebote, Feste und Feiern usw.. Angebot einer Lebens- und Glaubensschule mit anderen Menschen über Werte und über ihren und unseren Glauben ins Gespräch kommen können. Idee: Pfarrfamilien-Woche (gemeinsam Urlaub machen über Generationengrenzen hinweg)

 

Offenheit für andere - Präsenz nach außen: Gerade bei einer Stärkung der Gemeinschaft nach innen ist es wichtig, auch Offenheit für andere zu leben und spürbar werden zu lassen, die (noch) nicht zu uns gehören.

 

Arbeitsgruppe 11 LOSLASSEN FÜR NEUES - WAGEMUT IST GEFRAGT

Einhellige Gruppenmeinung: Es sollen alle Gruppe bestehen bleiben, weil es dafür die Kräfte und auch den Wunsch danach gibt. Sobald sich niemand mehr für eine Gruppe findet, ist das ein Zeichen, dass wir sie loslassen sollen, ohne Angst.

Ein noch ansprechenderer Ort der Verkündigung werden: Niederschwellige und ansprechende Angebote für Kinder und Jugendliche nach Erstkommunion und Firmung. Offene Veranstaltungen auch für Außenstehende anbieten. Angebote für Alleinstehende, für Neue, für Hilfesuchende. Kulturelle Angebote (Konzerte, Theater). Wandertage. Wallfahrten.

Aktives Begrüßungsservice: "Neue" Messebesucher aktiv begrüßen. Auf sie zugehen, sich hinwenden. Tag der offenen Tür. Unsere Gruppen präsentieren sich.

Weiterbildung: Religionsunterricht für Erwachsene. Glaubensschule. Bibelrunde stärker betonen und bewerben.