Tel.: (01) 290 55 99 pfarrbuero@pfarre-cyrill-method.at
Arbeitsgruppe 1 WIR ALLE SIND KIRCHE
Eine Steuerungsgruppe soll, mit dem Ziel die Haupt- und Ehrenamtlichen in der Umsetzung ihrer zum Teil vielfältigen und komplexen Aufgaben zu unterstützen, gegründet werden. Aufgabe der Steuerungsgruppe selbst ist es Mitarbeiter aus der Pfarrgemeinde zu finden, die bereit sind ihr Know-how und ihre Talente zur Unterstützung der Haupt- und Ehrenamtlichen einzusetzen. Bestehende Haupt- und Ehrenamtliche sollen weiterhin motiviert, aber auch neue Mitarbeiter angesprochen, gewonnen und eingebunden werden.
Arbeitsgruppe 2 CHRISTLICHE GEMEINDE VOR ORT - HIER IST JEDE/JEDER WILLKOMMEN
Wir wollen uns in Zukunft noch mehr bemühen, mit einem "Adlerblick", die, die fehlen, wieder einzuladen und die "Neuen" bewusst wahrnehmen und ihnen HEIMAT geben! OSTARIER, die beim Eingang begrüßen. ADLER als neue Funktion, die durch den "Adlerblick" erkennen, wer neu ist und Ansprache braucht (z.B.: im Pfarrkaffee).
HEIMAT FINDEN - Blick nach innen
- Verschiedene Gottesdienstgemeinden (8.00, 10.00, 19.30) durch GEMEINSAME VERANSTALTUNGEN zusammenbringen. VERANTWORTLICHE aus verschiedenen Zellen (Gruppierungen) koordinieren und sprechen Leute an
- THEMENBEZOGENE VERANSTALTUNGEN (Workshops ähnlich wie die Zukunftswerkstatt)- regelmäßiges miteinander Tun zu einem bestimmten Thema.
Arbeitsgruppe 3 JUGENDWERKSTATT WIR BAUEN GEMEINSAM AN DER ZUKUNFT UNSERER PFARRE
Es war interessant festzustellen, dass allen Jugendlichen auffiel, dass die unterschiedlichen Gruppen untereinander zu wenig vernetzt sind und dass hier mehrere Kooperationen wünschenswert wären. Es war den Jugendlichen gleichermaßen wichtig, dass auch der je persönliche Einsatz gefordert und gefördert wird, dass also nicht nur die Pfarre etwas für die Jugend macht, sondern, dass die Jugend selbst als (lebendiger Teil der) Pfarre initiativ wird.
- ein Jugendkomitee, das, bestehend aus allen Jugendgruppen, sich regelmäßig trifft und gemeinsam Projekte ersinnt, plant und umsetzt
- eine stärkere Internetpräsenz (link auf der Homepage nicht nur unter ferner liefen, vielleicht auch einen Newsletter, ein facebook-Jugendprofil von C+M
- das Bewusstsein der eigenen missionarischen Verantwortung in Sachen Werbung (Freunde einladen und mitbringen) stärken
- auch die Gestaltung der Jugendmessen intensiver mitzutragen
Erste Früchte gibt es bereits. Das Zusammentreffen des Jugendkomitees, das Konzert von Daria & Co und die Party im Jugendkeller und die Jugendmesse vom 6.11.2011.
Arbeitsgruppe 4 SPIRITUALITÄT UND GEBET - WIE FINDE ICH KRAFT IN CHRISTUS?
Wunsch nach einer Gebetsschule: Wir wollen anderen vermitteln wie groß und unterschiedlich christliches Glaubensleben sein kann. In Form von regelmäßigen Veranstaltungen der Gemeinde Interessierten das große Spektrum verschiedener Gebetsformen von unterschiedlichen Vortragenden darbringen.
Wunsch nach religiösen Austauschgruppen: Persönlicher Glauben ist etwas sehr intimes, doch dessen Wachstum wird vor allem auch durch Gedankenaustausch und Gespräche mit Gott, aber auch mit Mitmenschen gefördert. Ein großes Anliegen ist uns, dass diese Gruppen sich nicht schließen sondern offen und auch einladend für andere sind!
Weitere Wünsche/Ergebnisse waren:
- Bibelschule/ Glaubensschule
- Nachwuchsförderung (Kinder und Jugendliche für die Spiritualität begeistern. Besuch in Kloster oder Wallfahrten mit Jugendlichen)
Arbeitsgruppe 5 GLAUBEN LERNEN
Wir wollen eine noch gezieltere Vertiefung des Glaubens- und Bibelwissens. Eine fundierte Bibelunterweisung, im Unterschied zu einer Bibelrunde.
Bei Jesus in die Schule gehen: Vertiefung des Wissens über Bibel und Glauben. Eine Art Katechese, wobei das katechetische bzw. glaubensvermittelnde Element (Vertiefung des Wissens um den Glauben) ganz eng mit Gebet, Bibel, Gesang, Austausch, und Gemeinschaft verbunden, und auf Mission und Sendung ausgerichtet sein sollte. Eine Arbeitsgruppe wird sich damit auseinandersetzen, wie diese Vorschläge konkret zu verwirklichen sind.
Arbeitsgruppe 6 LITURGIE - GESTALTEN UND NEUE WEGE GEHEN
Die Träger liturgischer Dienste sollen durch Aus- und Weiterbildung gefördert werden:
Liturgischer Grundkurs: Supervision, Erlernung der Verwendung einer verständlichen Sprache und verständlicher Symbole auch für Kinder.
Neue Mitarbeiter sollen aktiv eingeladen werden, indem der Bedarf für konkrete Arbeiten in der Messe an alle oder in Einzelgesprächen (z.B.: Pfarrcafe) bekanntgegeben wird. Gemeinsames Treffen aller Lektoren, Kommunionsspender, Musiker, Mesner, Diakone, Priester für Weiterbildung, Austausch, Vertiefung, Freundschaft, Vertrauen gemeinsam unterwegs im Weinberg Gottes
Arbeitsgruppe 7 CARITAS - JESUS HAT KEINE HÄNDE, NUR UNSERE
SICHTBAR MACHEN
- es soll eine Homepage aufgebaut werden, auf der sich alle InteressentInnen informieren können.
- Hilfekiste im Vorraum der Kirche: Betroffene, aber auch andere können eine Nachricht hinterlassen, falls sie oder jemand anderes Hilfe benötigt.
- Eine Herausforderung der Zukunft - das Krankenhaus Nord
- Familienunterstützung Sammeln von Babykleidung und übergabe an das Spital. Leihoma-/StudentInnenservice gegen geringen (situationsabhängigen) Beitrag. Einkaufsbegleitung/Haushaltsunterstützung.
- Gespräch mit Kranken oder deren Angehörigen anbieten. Zusammenarbeit mit Spitalsseelsorge.
Arbeitsgruppe 8 DAS EVANGELIUM VERKÜNDEN - MISSION
Glaubenskurs/ theologische Schulung für Mitarbeiter
Gemeinsam den Glauben hinterfragen / Auskunft geben können und Fragen formulieren können
Welche ausgearbeiteten Kurse haben sich bewährt - welche sind für uns am geeignet?
Es wurden auch Anliegen genannt, die die Schwerpunkte anderer Arbeitsgruppen berühren, z.B. Neue in unserer Gemeinde aufnehmen: Neue bekommen einen "Schutzengel"
Direkt zur Thematik "Mission" gab es noch diese Ideen:
- Hausgespräche nach dem Modell von Schönstatt: Eine Familie lädt andere Familien zu sich nach Hause ein dazu "Experten/Expertin" - zu verschiedenen (Glaubens-)Themen.
- Ein Muttergottes-Bild wandert von Familie zu Familie.
- Aposteltraining: Wie können wir die Interessensperspektive des Gegenübers treffen, wie vermitteln wir unsere Anliegen?
- Aktionen im B7: z.B. Valentinsbriefe verteilen
- Impulse übers Internet versenden (z.B. jeden Tag im Advent)
- Evangelisation durch christliche Konzerte
- Bibelstellen auf die Stufen vor der Kirche schreiben
- Kontakte mit den ReligionslehrerInnen pflegen
Arbeitsgruppe 9: NACHHALTIGKEIT
Förderung von Beziehungen und Gemeinschaft
Pfarrkaffee als Angelpunkt und Begegnungsraum
Persönliche Einladung und Offenheit
Die persönliche Einladung ist oft entscheidend, die Anknüpfung von Familien erfolgt häufig über die Kinder (Zwergentreff), Kinder und Jugendarbeit mehr vernetzen (Übergang vom Kind zum Jugendlichen ist ein wichtiger Schritt).
Jugend: behutsam herausfordern! Angebote gemeinsam mit Jugendlichen überlegen!
- z.B.: einmal im Monat durch Jugendliche gestaltetes Pfarrkaffe. Jugendmessen um 10.00
- Erweitertes Pfarrkaffee mit Angeboten für Kinder durch Jugendliche,
- viele Kinder/Jugendliche haben unter der Woche wenig Zeit (Eltern ebenso). Ein Wochenende mit Vor- und Nachbereitung und/oder Gruppenstunden parallel zum Pfarrkaffee (Kinder beschäftigt, Eltern können Kontakte im Pfarrkaffee knüpfen)
Erstkommunion: Elternabend: Eltern der Kinder aus der Vorjahres-EK geben Zeugnis über die Vorbereitung ab (Sigrid Piringer würde sich anbieten)
Arbeitsgruppe 10 CHRISTLICHE VERANTWORTUNG IN ALLEN LEBENSBEREICHEN
Ausgangspunkt für das Wirksamwerden unseres Glaubens und für unser
Hineinwirken in die Gesellschaft ist, wie
wir miteinander umgehen, wie wir leben. Wenn wir leben, wie es über die Gemeinschaft der Urkirche berichtet wird (vgl. z.B. Apg 2, 43ff),
werden andere erkennen und über uns sagen: Seht,
wie sie einander lieben
Lebens- und Glaubensschule: Begegnungsräume bewusst so gestalten, dass wir miteinander ins Gespräch kommen: das Pfarrcafe, spirituelle Angebote, Feste und Feiern usw.. Angebot einer Lebens- und Glaubensschule mit anderen Menschen über Werte und über ihren und unseren Glauben ins Gespräch kommen können. Idee: Pfarrfamilien-Woche (gemeinsam Urlaub machen über Generationengrenzen hinweg)
Offenheit für andere - Präsenz nach außen: Gerade bei einer Stärkung der Gemeinschaft nach innen ist es wichtig, auch Offenheit für andere zu leben und spürbar werden zu lassen, die (noch) nicht zu uns gehören.
- pfarreigene Medien (C&M-Website, Pfarrblatt, Wocheninfo)
- Präsenz in anderen Medien (z.B. Bezirkszeitungen) und an öffentlichen Plätzen
- Plätze außerhalb der Kirche / des Pfarrzentrums schaffen, z.B. Restaurant "Neu-Stammersdorf" im B7 ; in offenem Stüberl sitzen und austauschen.
Arbeitsgruppe 11 LOSLASSEN FÜR NEUES - WAGEMUT IST GEFRAGT
Einhellige Gruppenmeinung: Es sollen alle Gruppe bestehen bleiben, weil es dafür die Kräfte und auch den Wunsch danach gibt. Sobald sich niemand mehr für eine Gruppe findet, ist das ein Zeichen, dass wir sie loslassen sollen, ohne Angst.
Ein noch ansprechenderer Ort der Verkündigung werden: Niederschwellige und ansprechende Angebote für Kinder und Jugendliche nach Erstkommunion und Firmung. Offene Veranstaltungen auch für Außenstehende anbieten. Angebote für Alleinstehende, für Neue, für Hilfesuchende. Kulturelle Angebote (Konzerte, Theater). Wandertage. Wallfahrten.
Aktives Begrüßungsservice: "Neue" Messebesucher aktiv begrüßen. Auf sie zugehen, sich hinwenden. Tag der offenen Tür. Unsere Gruppen präsentieren sich.
Weiterbildung: Religionsunterricht für Erwachsene. Glaubensschule. Bibelrunde stärker betonen und bewerben.


