Pfarre Cyrill & Method | Gedanken am 21.03.2020 – Hoffnung und Umkehr
18753
post-template-default,single,single-post,postid-18753,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,hide_top_bar_on_mobile_header,qode-content-sidebar-responsive,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-14.2,qode-theme-bridge,disabled_footer_top,wpb-js-composer js-comp-ver-6.1,vc_responsive

Gedanken am 21.03.2020 – Hoffnung und Umkehr

Gedanken am 21.03.2020 – Hoffnung und Umkehr

“Kommt, wir kehren zum Herrn zurück! Denn er hat Wunden gerissen, er wird uns auch heilen… Nach zwei Tagen gibt er uns das Leben zurück, am dritten Tag richtet er uns wieder auf, und wir leben vor seinem Angesicht.”

Die heutige Lesung aus dem Buch Hosea drückt Hoffnung und auch den Ruf zur Umkehr aus. Der Herr will heilen, von den außerlichen Wunden des Kriegs, der Hungersnot, der Krankheit, aber auch von den innerlichen Wunden des Egoimus, des Giers, der Unbedachtsamkeit. “Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, Gotteserkenntnis statt Brandopfer.”

Diese Botschaft gilt auch uns. Es ist eine schwierige Zeit, die wir durchgehen, doch dürfen wir die Hoffnung, ja die Gewissheit haben, dass diese vergeht, und dass die Wunden auch geheilt werden.

Die Zeit wird uns nicht genommen, nur anders geschenkt. Es ist eine Zeit über manche Gewohnheiten nachzudenken, eine Zeit einander Vertrauen zu schenken, eine Zeit Liebe durch Verzicht und durch Zuwendung zu zeigen, eine Zeit, die Stimme Gottes zu hören: “Lasst uns streben nach Erkenntnis, nach der Erkenntnis des Herrn.” Es ist also eine besondere Fastenzeit, eine Zeit des hoffnungsvollen Zugehens auf Auferstehung und neues Leben.

Wenn diese Zeit vorbei ist, und sie wird vorbei gehen, werden wir vielleicht um manches noch trauern oder mit Umstellungen noch ringen müssen, werden aber auch sehen, dass diese Zeit auf seiner Weise eine fruchtbare Zeit des Nachdenkens und des Umdenkens, eine Zeit, Liebe neu zu lernen war. Und es wird um so viel fruchtbarer gewesen, je mehr wir sie nicht nur durchhalten, sondern auch bewusst annehmen und nützen als eine ganz andere Zeit als sonst.

Noch keine Kommentare

Schreibe ein Kommentar