Pfarre Cyrill & Method | 22.4.2020 – Mein Tagesablauf
19115
post-template-default,single,single-post,postid-19115,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,hide_top_bar_on_mobile_header,qode-content-sidebar-responsive,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-14.2,qode-theme-bridge,disabled_footer_top,wpb-js-composer js-comp-ver-6.2.0,vc_responsive

22.4.2020 – Mein Tagesablauf

22.4.2020 – Mein Tagesablauf

Mein persönlicher Tagesablauf ist schon um einiges ruhiger geworden, mich droht aber bei langem nicht die Langeweile. Ich genieße es, jetzt immer etwas früher schlafen zu gehen (zwischen 20:00 und 22:00) und auch immer ohne Wecker zu schlafen. Meistens wache ich zwischen 5:00 und 6:30 auf, bete dann Lesehore und Morgengebet (kirchliches Stundengebet), schreibe meinen täglichen Impuls und feiere die Hl. Messe. Wenn ich ein bisschen Hunger habe (hängt auch davon ab, was und wann ich am Vorabend gegessen habe), genieße gemütlich noch Frühstück. Dann habe ich fast immer einige emails zu lesen und zu schreiben, Telefonate und WhatsApp-Chats, die ich an dem Tag machen will. Heute habe ich auch drei fixe Termine — Videokonferenzen (pfarrliche Besprechung, Hochschulseminar, und eine mit Priesterkollegen). Der Abend klingt meistens auch gemütlich aus. Ausnahme waren die Ostertage mit späten Gottesdienste und auch Tage, wo ich länger unterwegs war und am Abend noch viele Mails und Anfragen beantworte.

Ich muss nicht für mich alle Berichte über neue Studien, Maßnahmen und Aussichten bezüglich des Coronavirus lesen. Ich versuche die Zeit zu leben, wie sie kommt. Es interessiert mich aber, und ist auch hilfreich in meiner Rolle als Pfarrer und Seelsorger zu wissen, was die verschiedenen Wünsche, Sorgen, Ängsten, und Einstellungen zu der Sache sind. So lese ich schon einiges dazu, auch was Freunde und Bekannte auf ihre Blogs oder auf Facebook schreiben, ich bringe mich aber in Diskussionen nur ein, wo ich glaube eine halbwegs qualifizierte Meinung geben zu können.

Am meisten gleich geblieben ist meine Arbeit als Lehrbeauftragter an der theologischen Hochschule. Da finden die Seminare wie sonst statt, nur online über Google Meet statt gemeinsam in einem Raum. Das funktioniert überraschend gut. Ich hatte vor vielen Jahren einige Mal über Telefonat mit Lautsprecher ein Seminar geleitet, das hat nicht so gut funktioniert. Aber mit Video und wo alle gleichermaßen per Video treffen, geht das ziemlich gut. (Es sind nur 10 Studierenden, wären wohl schwieriger mit viel mehr).

Da viele berufliche Wege mit dem Fahrrad wegfallen, und ich etwas mehr freie Zeit habe, gehe ich öfters länger spazieren oder eine kürze Radtour, ca. einmal in der Woche eine längere Radtour, so ein Halbtag oder so. Ich nehme mir auch immer wieder etwas Zeit, um Keyboard zu spielen; Klavier war das erste Instrument, was ich ordentlich und länger gelernt habe (sechs Jahre Unterricht), und spiele gern, meine Fähigkeit war aber mit Jahren ohne viel Spielen ein bisschen eingerostet, aufzufrischen und in die Übung zu kommen tut gut.

Noch keine Kommentare

Schreibe ein Kommentar