Pfarre Cyrill & Method | Gedanken am 29.4.2020 – Biblische und spirituelle Einstellungen für die Langstrecke
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Gedanken am 29.4.2020 – Biblische und spirituelle Einstellungen für die Langstrecke

Gedanken am 29.4.2020 – Biblische und spirituelle Einstellungen für die Langstrecke

Es wird vermutlich viele Monate sein, wo wir eine Gefahr (der Ausbreitung des Coronavirus) berücksichtigen müssen, die uns (hoffentlich) unmittelbar kaum trifft. Dabei oder dazu werden wir auf noch manches verzichten. Ich möchte hier ein Paar Bibelstellen zusammenstellen, die hilfreichen Einstellungen für diese Situation geben:

Handle und bete — oder, tu was möglich ist und verlass dich auf Gott

Bete, als hinge alles von dir ab, handle, als hinge alles von Gott ab. (Hl. Ignatius von Loyola)
Vergiss beim Gebet nie, dass du das Deine tun musst, und … vergiss nie bei deinen Taten, dich der Gnade zu vergewissern. (Hl. Theresia von Lisieux)

Nimm Rücksicht auf die Auswirkungen vom Handeln

Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keine Götzen gibt in der Welt und keinen Gott außer dem einen…. Wenn darum eine Speise meinem Bruder zum Anstoß wird, will ich bis in Ewigkeit kein Fleisch mehr essen, um meinem Bruder keinen Anstoß zu geben. (1 Cor 8,13)
(Hier ist ein Kommentar vielleicht nötig. Ich habe eine Bibelstelle gesucht, die die gestern erwähnte Notwendigkeit rührt, manches zu tun im Blick auf die weitere Auswirkungen (potentielle Gefahr für die Gesellschaft) die unnötig wäre im Blick auf mich und meine Freunde/Familie/Kollegen. Es ist mir diese Stelle eingefallen. Auch manches, was keinen direkt Schaden verursacht, bringt aufgrund der weiteren Umstände doch Schaden. Und es ist Nächstenliebe, das zu vermeiden. Vielleicht fällt einem Leser eine noch passendere Bibelstelle dazu ein)

Nimm alles von Gottes liebender Hand

Der HERR hat gegeben, der HERR hat genommen; gelobt sei der Name des HERRN. (Ijob 1,21)

Ob ich nun wenig oder viel habe, beides ist mir durchaus vertraut, und ich kann mit beidem zufrieden sein: Ich kann satt sein und hungern; ich kann Mangel leiden und Überfluss haben. Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt. (Phil 4,12-13, Hoffnung für alle)

Hab keine Angst

Sagt denen, die sich fürchten: »Fasst neuen Mut! Habt keine Angst mehr, denn euer Gott ist bei euch! (Jes 35,4, Hoffnung für alle)

Sei dankbar

Im Namen unseres Herrn Jesus Christus dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit und für alles! (Eph 5:20, HFA)

Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft in jeder Lage zu Gott beten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm! (Phil 4,6)

Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! … Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus bewahren. (Phil 4,4-7)

1Kommentar
  • Heinz Hödl
    Veröffentlicht um 19:03h, 29 April Antworten

    Danke für die erbaulichen und vertiefenden Stellen. Heute ist Katharina von Siena unsere Heilige des Tages. Sie sagt: “Es hört einer nicht auf zu beten, solange er nicht aufhört, gut zu handeln.

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